Werner Zumsteg

April

Vereinigung<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4</div><div class='bid' style='display:none;'>808</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Gemeindeaufbau
Volker Houba,
Jesaja 43, 19a: Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen. Nun wächst es auf. Erkennt ihr es nicht?“

Liebe Gemeinde
Ihr habt bestimmt, wenn Ihr auf unserer Homepage wart, die beiden fliessenden Sätze als Ganzes gelesen:

Du bist hier auf der Welt, damit es deinem Gegenüber ein klein bisschen besser geht als ohne dich. Und zugleich gilt: Du bist dir auch immer selbst Gegenüber“.

Diese Prinzipien sind fester Bestandteil unseres Gemeindeaufbaukonzeptes, ja noch mehr: Sie sind eine Vision, wohin wir uns als Kirchgemeinde Döttingen-Klingnau-Kleindöttingen entwickeln und alle unsere Lebenskreise hin ausrichten wollen. Mit ihr geben wir ganz niederschwellig und doch präzise und kraftvoll dem Bestmöglichen Raum. Das Bestmögliche? - Das bist Du, das ist Dein Gegenüber und das ist der dreieinige Gott. Ist das nicht wunderbar? Stell Dir vor, Du weisst nun, wer Du bist und was Dein Auftrag auf dieser Erde ist. Das gilt für Dich als junger Mensch genauso, wie für Dich, die/der Du über 90 bist.

Passend zum Reformationjubiläum geschieht Reformation in unseren Herzen. Wir können das alte Kraftwerk in uns neu entdecken. Spürst Du nicht Dein Feuer, Deine Energie in Dir? Gott glaubt an Dich. Du bist wertvoll und funkelst wie ein Edelstein. Du fängst das Licht Gottes ein und gibst es in vielen Facetten weiter. Du bist für Dich und andere unbezahlbar, weil Du es von Gott her immer schon gewesen bist. Gott erleuchtet Dich. Er durchdringt Dich zärtlich, er stützt Dich, er trägt Dich, tröstet Dich und hat Freude an Dir.
Wir fangen an, uns immer wieder die Fragen zu stellen: Was brauche ich, damit es mir etwas besser geht? Und dann, was brauchst Du als mein Gegenüber?
In den Begegnungen mit Dir spüre ich es schon: Zum Beispiel nach Gottesdiensten, im Kirchenkaffee entdecke ich schon diese Haltung. Wir beginnen, anders miteinander umzugehen. Möchtest Du noch einen Kaffee haben? Möchtest Du mir erzählen, was Dich bewegt?
Und wir merken allein schon, wenn wir uns diese Frage stellen „Was brauche ich jetzt?“, dass wir uns selber ernstnehmen. Wir schenken uns und anderen Zeit, hören uns und unserem Gegenüber zu. Wir spüren, wie reichhaltig Leben ist und erfahren, dass wir mit unseren Problemen und dem Schönen nicht alleine sind. Wir teilen, was wir von Herzen teilen wollen und erleben, wie reich wir wirklich sind.

Liebe Gemeinde,
Wir besprechen die weiteren Schritte unseres Gemeindeaufbaus in der Kirchenpflege und ich werde Euch weiter informieren. Wir überlegen uns, wie wir die Prinzipien im Kirchgemeindehaus aufhängen. Sie dürfen fliessend spielerisch - wie der Fliesstext in unsere Augen - in unser Herz gelangen und wie ich es erfreulich erfahren durfte, sind sie bei dem einen oder anderen schon angekommen.
Sie werden unseren Blick auf das Wesentliche lenken, die universellen, uns von Gott geschenkten Lebensmotive (dazu nächstes Mal mehr).

Meine Bitte an Dich: Stelle Dir und Deinem Gegenüber heute und dann jeden Tag jeweils immer wieder zwei Fragen:

1. Was brauche ich, damit es mir ein klein bisschen besser geht? Und:
2. Was brauchst Du von mir, das ich freiwillig für Dich tun kann?


So spüren wir jetzt schon die Kraft Gottes in und mit uns.
Joh 14,19: Jesus Christus spricht: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“

Ahoi - Euer Pfarrer Volker Houba
Bereitgestellt: 20.04.2017     Besuche: 32 Monat