Werner Zumsteg

Evangelischer Theologiekurs der Aargauischen reformierten Landeskirche

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Zu Gast auf dem Leuenberg
Werner Zumsteg,
Gemeindemitarbeiterin Gudrun Bähler absolviert momentan den evangelischen Theologiekurs der Aargauischen Reformierten Landeskirche. Dieser dauert 3 Jahre und umfasst fünf thematische Hauptbereiche, die den Grundfragen der Theologie und des Menschseins nachgehen.

Im Rahmen dieser Ausbildung wurde ein Ausbildungsmodul im Seminarzentrum "Leuenberg" ob Hölstein absolviert. Von diesem Treffen stammen der nachstehende Bericht und die Fotos von Gudrun Bähler.


An geschichtsträchtigem Ort viel Neues erfahren

Der Leuenberg im baselländischen Hölstein war dieses Mal der Austragungsort des Studienweekends vom Evangelischen Theologiekurs. „An diesem Ort haben 1973 reformierte, lutherische und unierte Theologen die Leuenberger Konkordie verabschiedet. Sie dient heute als theologische Grundlage der Gemeinschaft der evangelischen Kirchen in Europa“, so kann man auf einer Tafel beim Eingang lesen. Der Raum der Stille, liebevoll „Schnägg“ genannt war ein wunderbarer Ort, um sich einzustimmen. Ob für den Tag, den Abend, den Kurs oder einfach nur so, hier findet man Ruhe. Dank der grossen Glasfront fühlt man sich eins mit der Natur. Auch einige Skulpturen sind zu finden auf dem Gelände. Besonders befasst haben sich die Teilnehmenden mit der Bronzeplastik „Das Wahrzeichen oder der Verwandler“. Diese Figur steht seit 1984 auf dem Leuenberg. Sie ist wahrlich ein „Wahr-Zeichen“. Jeglichen Witterungen trotzend verkündet sie allzeit die frohmachende, österliche Auferstehungsbotschaft. Egal was um sie herum passiert, die Aussage bleibt. Die Auferstehung von Jesus kommt einer Verwandlung gleich. Die kräftigen Spiralbewegungen erinnern an einen freudigen Ostertanz. Mit den zum Himmel erhobenen Armen wurde die Verwandlung vollzogen. Was zurück bleibt ist die leere Hülle, wie ein Gefäss aus dem Christus auferstanden ist. Vergleichbar mit der Verpuppung eines Schmetterlings. Das Innere der Hülle gibt die Worte: „ICH – WEG – LICHT – LEBEN“ frei. Gestärkt durch Gesang, Gebete und sonstige tröstende, heilmachende Worte konnten sich die Teilnehmenden des Studienweekends mit dem Thema „Trinität“ beschäftigen. „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“, ist damit gemeint. Es ist gar nicht so einfach, die Dreifaltigkeit zu verstehen. Noch dazu, da es einen Unterschied zum dreieinigen Gott gibt. Gruppenarbeiten, Diskussionen, Filmmaterial, Musik, Texte aus der Bibel und weitere spannende Literatur machten das Ganze zu einem lehrreichen, erkenntnisreichen und nahrhaften Ereignis. Nahrhaft nicht nur in Form des Essens, welches genossen werden durfte, nein auch nahrhaft für den Geist und die Seele. In ganz einfachen Worten hat eine Kursteilnehmerin die Trinität erklärt: „Gott hat uns seinen Sohn, also Jesus, als Mensch gesandt. Da dieser sterben musste und er somit nicht bei den Menschen bleiben konnte, hat er uns den heiligen Geist geschickt, welcher nun immer bei uns ist“. Die Kursteilnehmenden danken den beiden Referenten Stefan Degen-Ballmer und Christine Nöthiger für ein weiteres zweitägiges Kursmodul auf dem schönen Leuenberg.

Gudrun Bähler-Schydlowski


Bereitgestellt: 06.07.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch