Jannine Sutter

März

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Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig
(2Kor 12,9)
Volker Houba,
Wunderbar ist es doch, dass wir Christenmenschen uns unserer Wirklichkeit stellen (können).
Davonlaufen hilft ja auch nicht – vorausgesetzt ich kann noch laufen. Selbstverständlich ist ja gar nichts: Also wir laufen nicht vor der Tatsache davon, dass wir älter werden – ob wir das wollen oder nicht. Der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich an uns – auch wenn wir nicht mehr alle Zähne haben. Und mit dem Alter lassen auch unsere Fähigkeiten nach.
Wie gehe ich nun mit den schwindenden Kräften um? Gebrechen schwinden ja meistens nicht mehr – im Gegenteil es kommt sogar, bevor wir gänzlich verschwinden, zum allgemeinen Kräfteschwinden häufig noch „Schwindel“ dazu.
Ich denke, am besten hilft uns eine gesunde Mischung von Humor, Ernsthaftigkeit und Gottes Beistand.
Mögen die Seligpreisungen, die aus Afrika stammen, uns helfen, unser Leben in diesem Sinne zu meistern:
Selig, die Verständnis zeigen für meinen stolpernden Fuss und meine lahmende Hand.
Selig, die begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man zu mir spricht.
Selig, die zu wissen scheinen, dass meine Augen trüb und meine Gedanken träge sind.
Selig, die mit freundlichem Lachen verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern.
Selig, die niemals sagen: `Das haben Sie mir heute schon zweimal erzählt.´
Selig, die es verstehen, Erinnerungen an frühere Zeiten in mir wachzurufen.
Selig, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin.
Selig, die in ihrer Güte die Tage, die mir noch bleiben, erleichtern.

In diesem Sinnen wünsche ich uns allen selige Zeiten, in denen Schweres auch mal leicht erfahren werden kann.
Gott, hilf uns bitte dabei. Denn Deine Kraft ist in uns mächtig.

Ahoi – Euer Pfarrer Volker Houba

Bereitgestellt: 12.03.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch