Jannine Sutter

April

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Unendlichkeit
Volker Houba,
Liebe Leserin, lieber Leser

Wie oft wird unsere Lebenszeit linear verstanden, dass wir von der Geburt auf den Tod zugehen. Das macht manche Menschen missmutig und depressiv. Doch die Bibel kennt auch das Leben in Zyklen, in Kreisläufen. Deswegen feiern wir jeden Sonntag Gottesdienst, deswegen feiern wir Feste wie z.B. Weihnachten und Ostern. Die immer wiederkehrenden Feste gleichen einem Ring ohne Anfang und ohne Ende, wie ihn sich auch Ehepaare zur Trauung schenken. Während unsere menschliche Ehe immer auch einen Anfang hat und mit dem Tod ein Ende, so fügt Gott durch die Auferstehung Jesu Christi unserem Lebensring seinen Ring hinzu. Es entsteht, wenn sich die Ringe berühren, eine querliegende Acht: Das Zeichen für Unendlichkeit. Von ganzem Herzen wünsche ich Euch Momente der Erfahrung von Ewigkeit. Solche Momente tauchen auf, wenn wir uns mit Gott, mit uns selber und anderen verbinden. Helft Euch gegenseitig. Eröffnet Euch Räume, wo Ihr sein könnt, wie Ihr seid, mit allen Gefühlen und Bedürfnissen. Vergebt einander, wo Ihr Euch verletzt habt und nicht angemessen füreinander da sein konntet. Gebt aufeinander sacht acht und lacht auch mal wieder miteinander. Feiert, tröstet einander und hört Euch gegenseitig zu. So erleben wir immer wieder die österliche Auferstehung im Hier und Jetzt, und da blitzt ein Stück Ewigkeit auf. Spürt Ihr nicht auch die querliegende Acht? Denn seit Ostern ist für uns nie mehr finstere Nacht.


In diesem Sinne frohe Ostern

Ahoi - Euer Pfarrer Volker Houba
Bereitgestellt: 15.04.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch