Jannine Sutter

Lange Nacht der Kirche mit Begägnigsmärt

BistroMärt<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>88</div><div class='bid' style='display:none;'>1119</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

Es herrschte am Freitag reges Treiben bei uns in der Kirche
Gudrun Bähler,
Zum zweiten Mal nahm man an der langen Nacht der Kirchen teil. Zum vierten Mal fand der Begägnigsmärt statt. In diesem Jahr verschmolzen beide Veranstaltungen zu einer. Eine gelungene Mischung. Gesang, Alphörner, Turmbesichtigung und vieles mehr wurden hier geboten. Auch der Markt konnte sich sehen lassen. Eine bunte Vielfalt bot sich der Besucherschar dar.

Lange Nacht
Das Glockengeläut eröffnete die lange Nacht der Kirchen, welche in mehreren Kantonen der Schweiz, auch in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern wurde diese besondere Nacht gefeiert. Insgesamt vier Mal führte Kirchenpfleger Markus Märki auf den Kirchturm und man konnte den Rundblick über das untere Aaretal geniessen. Die Kleinsten vom Eltern-Kind-Singen waren mit Feuereifer dabei ihre Mausi zu wecken. Schliesslich war es schon Abend und gewöhnlich wird Mausi am Morgen geweckt. Verschlafen kam sie aus ihrem Bettchen hervor. Karin Märki mit ihrer Handpuppe „Mausi“ verstand es wunderbar alle in ihren Bann zu ziehen. Es wurde gesungen, getanzt und gewirbelt. Glänzende Kinderaugen und freudig strahlende Gesichter auch bei den Eltern. Beim ökumenischen Kinderchor, unter der Leitung von Claudia Locher und Fabienne Kaufmann, konnte man hineinschnuppern, wie so eine Probe abläuft. Locker und unbeschwert – wie auch sonst, sangen die Kinder. Alphornklänge im Garten sowie in der Kirche verzauberten alle. Im Singatelier für die Grossen wurden bekannte und weniger bekannte Lieder gesungen. Anke Houba leitete souverän und begleitete am E-Piano. Schade, dass sich nicht mehr singbegeisterte Leute einfanden. Auch Christiane Merlo, die eine spannende Geschichte vorlas, welche musikalisch von Claudia Locher untermalt wurde, hätte eine grössere Zuhörerschar verdient gehabt. Die berührende Abschlussandacht von Pfarrer Volker Houba fand um 22 Uhr im sehr intimen Kreise statt.

Begägnigsmärt
Vier private Anbieter und sechs Vereine bzw. Institutionen stellten sich am Märt vor. Reger Austausch, die ein oder andere Spende sowie diverse Verkäufe prägten dieses Bild. Man wurde aufgeklärt über die Hilfe die z.B. in Tansania oder Guatemala geleistet wird. Auch über die Lebensmittelhilfe Aargau „Cartons du Coeur“ konnte man sich informieren. Die Religionsschulklasse von Katechetin Fabienne Kaufmann hatte gebastelt und verkaufte ihre Werke zugunsten von Cartons du Coeur. Ebenso die Standplatzmieten kamen diesem Verein zugute. Auch der Chilspeler Gschänkchorb präsentierte und verkaufte seine Produkte. Der Verein „Ela Suisse“ stellte sich vor. Hier erfuhr man über die seltene genetische Krankheit Leukodystrophien. Eine Familie aus Würenlingen, deren Sohn von dieser Krankheit betroffen ist, war vor Ort und stellte den Verein vor. „Gleich und Anders Schweiz“, Menschen mit psychischen Erkrankungen, präsentierte sich ebenfalls mit einem reichhaltigen Angebot. Natürlich freuten sich alle, wenn auch die Kasse ab und zu klingelte. Wie gewünscht standen bei diesem Märt die Begegnungen im Vordergrund. So hatte man auch die Gelegenheit mit einem afghanischen Flüchtling zu sprechen. Er gehört seit Ende letzten Jahres zur Kirchgemeinde und liess sich im Silvestergottesdienst taufen.


Fazit
Das Märtcafi bot feine Pastetli und sonstige Köstlichkeiten an. Ein farbiges, buntes, bereicherndes Miteinander auf allen Ebenen. Konfirmanden, Cevi, Freiwillige, Kirchenpflegende, Pfarrer, Gemeindemitarbeiterin, Festwirt, Sekretärin, Hausdienst, sie alle zogen am gleichen Strang, um den Gästen sowie allen Beteiligten eine unvergessliche Nacht zu bereiten. „Auch wenn nicht so viele Gäste kamen, wie erhofft, alles in allem war es ein gelungener Anlass. Man konnte wieder neue Verbindungen schaffen, Menschen zueinander führen, die sich sonst vielleicht nie getroffen hätten. Die Atmosphäre war locker, fröhlich, friedlich und bereichernd“, so das Fazit von Gemeindemitarbeiterin Gudrun Bähler, der die Hauptorganisation des Festes oblag.
Bereitgestellt: 22.05.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch