Jannine Sutter

Wandern auf dem Jakobsweg im Zürcher Oberland

P1000147 (002)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>1144</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

Der Eisheilige Pankratius bescherte unerwartet warmes Wetter
Jannine Sutter,
Mit nahezu wolkenlosem Himmel konnten die 15 Teilnehmenden den Wandertag vom 12. Mai beginnen. Der Weg führte auf dem für dieses Jahr noch verbleibenden Teil des "Zürcher-Thurgauer-Klosterwegs" weiter. Gestartet wurde in Wetzikon, welches dank der guten Bahnverbindungen ab Döttingen in gut 70 Minuten erreicht wurde. Die Route nach Grüningen führte über sanfte Hügel, sogenannte Drumlins, Zeugen des Linthgletschers aus der vergangenen Eiszeit. Die Landschaft wird aber auch durch zahlreiche Rietflächen, welche zumeist unter Naturschutz stehen geprägt. Unterwegs erweckte munteres Gequake von Fröschen die Aufmerksamkeit der Wandergruppe. Ein eigens dafür erstellter Steg ermöglichte die Betrachtung der eifrigen Quäker. Bald wurde das mittelalterliche Städtchen Grüningen mit seinen malerischen Häusern erreicht. Obwohl schon früher besiedelt wird es erst 1038 erstmals urkundlich erwähnt. Nach individueller Besichtigung wurde der Ort kurze Zeit später wieder verlassen.
Eine knappe Stunde später konnte bei einer Waldhütte mit Feuerstelle das mitgebrachte Essen verzehrt werden. Noch immer war die Wanderung durch die einzigartige Landschaft geprägt. Nach und nach rückte das Ziel, das Ritterhaus Bubikon jedoch näher. Im Schatten der "am besten erhaltenen Johanniterkommende" in Europa und mit Getränken aus dem angegliederten Bistro/Kiosk konnten sich die Wanderer etwas abkühlen und erholen. Einigermassen wieder erfrischt konnte jetzt eine hochinteressante Führung durch einen sehr kompetenten Führer genossen werden. Die Geschichte des Ritterhauses geht auf das Jahr 1192 zurück, in welchem Graf Diethelm V. von Toggenburg die Kommende dem Johanniterorden schenkte. Nach einer bewegten Geschichte durch die Jahrhunderte kam sie 1938 in den Besitz der Ritterhausgesellschaft Bubikon, die in einem Teil der Räumlichkeiten ein Museum einrichtete. Beliebt ist der Ort auch für Hochzeiten und für Konzerte oder andere Veranstaltungen können verschiedene Räume gemietet werden. Ab dem Bahnhof Bubikon wurde dann die Rückreise angetreten.
Die Anschlusswanderung ab Bubikon nach Pfäffikon SZ wird am 9. Juni durchgeführt.
Bereitgestellt: 12.05.2018     Besuche: 16 Monat 
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