Jannine Sutter

Dankeschön-Abend 2018

DKS.KuD.komp<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>90</div><div class='bid' style='display:none;'>1178</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

„Stierige WG“ am Fest für Freiwillige, Ehrenamtliche und Angestellte
Gudrun Bähler,
Zur liebgewordenen Tradition ist er geworden, der Dankeschön Abend. Man darf immer wieder gespannt sein, was sich die Organisatoren des Abends ausdenken. Im letzten Jahr überraschten Angestellte als „Chilämüüs“ die Anwesenden. In diesem Jahr sorgte die Präsidentin für unerwartete Augenblicke.



Wohngemeinschaft mit Stier
„Kurt und Daisy“, zwei Profis der guten Unterhaltung, suchten WG-Mitbewohner und für ihre Kuh Dorli einen neuen Stier. Im Schattegibeleggtäli, im tiefsten Emmental wohnend, vom Knecht Ruedi unterstützt, herrschen klare Vorstellungen, wie denn der künftige Knecht oder die künftige Magd zu sein hat. „Mitorganisieren, mitdenken, mitkochen, mitputzen sollten er oder sie schon können“, so Daisy. Kurt sieht es eher pragmatisch und meint: „Ab und zu ein Schnaps oder Bier tut’s auch“. Allerlei Nationalitäten hatten die Stiere von Dorli, die allesamt ein mehr oder minder tragisches Ende fanden. Wortwitz, komödiantisches Schauspiel, genauste Mimik und Gestik, stimmgewaltiger Gesang und hervorragende Gitarrenmusik, all das sind Kurt und Daisy. Hiessen sie Daisy und Kurt, wäre diese Harmonie schon gebrochen. Perfekt aufeinander abgestimmt auch in der Kleidung. Dann noch Daisy mit amerikanischem Akzent, Kurt mit Ämmitaler Stoischkeit. Verwechslungen oder Abwandlungen von Sprache und Mundart. Ruckzuck wird hier aus „Kost und Logis“ ein „logisch duets choschte“. Bekannte Melodien mit auf die Situation umgedichteten Texten sorgten für manchen Schmunzler. Der Unterhaltungsteil nahm alle in seinen Bann. Die beiden Erlinsbacher Gitte und Martin Deubelbeiss alias Kurt und Daisy wussten zu begeistern.

Dank
Noch bis Ende dieses Jahres amtet Margrit Anner als Präsidentin. Danach möchte sie sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen. Als Dankeschön von ihr an diejenigen, die in der Kirchgemeinde wirken, ob als Freiwillige, Ehrenamtliche oder Angestellte, offerierte sie den oben geschilderte Unterhaltungsteil. Auch an dieser Stelle noch einmal ein Dank an Margrit Anner für diese schöne und grosszügige Geste. Wie üblich und auch richtig wurde allen gedankt, die sich während der letzten 12 Monate in irgendeiner Art und Weise beteiligt hatten, damit das Gemeindeleben wirken kann. Mit Stolz kann man auf gut 5000 Stunden Freiwilligenarbeit jährlich zurückschauen bei den Reformierten in Klingnau. Eine beachtenswerte Zahl, die von Menschen mit Herz und Hand sowie Freude erarbeitet wird. Ein Beitrag zum Wohle der Allgemeinheit von unschätzbarem Wert. Kulinarisch wurden alle aus der Küche der Metzgerei Baumann, Döttingen, verwöhnt. Der Vorstand der Guggemusig Stauseehüüler servierte und sorgte dafür, dass es allen gut ging. Bei einem feinen Dessertbuffet klang der Dankeschön Abend aus.
Gudrun Bähler
Bereitgestellt: 10.06.2018     Besuche: 11 Monat 
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