Jannine Sutter

Juli/August

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Ferienzeit
Volker Houba,
Liebe Leserin, lieber Leser

Die Monate Juli und August sind in der Regel für viele die Ferienmonate. Menschen kommen zur Ruhe, erholen sich vom Alltag. Sie bereisen Seen, Berge, andere Länder. Sie entdecken fremde Sitten, Bräuche und Kulturen und erweitern den Horizont. Oder sie bleiben daheim, um allfällige Renovationen in Wohnung und Haus durchzuführen, um sich dann aufs Neue wieder wohl zu fühlen. Es ist wunderbar, dass es solche Zeiten gibt, die von Gott für uns gewollt sind.
Denn Gott möchte, dass wir freudig, achtsam und aufgestellt unser Leben leidenschaftlich leben. Dazu braucht es Energie.
Von ganzem Herzen wünsche ich Dir diese erholsamen Momente, Tage oder Wochen.
Ich denke, das Erbaulichste, was wir für die Ferienzeit mitbekommen können, ist der Segen - die Kraft, die Leben schafft. Besonders eindrücklich sind die urigen irischen Segen, die das Gewünschte beim Namen nennen:

Möge die Strasse uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein. Sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Führe die Strasse, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab. Hab', wenn es kühl wird, warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht.

Hab' unterm Kopf ein weiches Kissen,
Habe Kleidung und das täglich Brot;
Sei über 40 Jahre schon im Himmel,
bevor der Teufel merkt, du bist schon tot.
Bis wir uns 'mal wiedersehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt.
Er halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich nie zu fest.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

Wunderbare Ferien daheim und in der Ferne.

Pfarrer Volker Houba
Bereitgestellt: 27.08.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch