Jannine Sutter

Ein gelungener Abschluss der diesjährigen Jakobswanderungen

P1000165<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>97</div><div class='bid' style='display:none;'>1341</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

Die vierte Etappe
Die Kirche von Amsoldingen nahm die Teilnehmenden der für 2018 letzten Etappe gleich zu Beginn in der Krypta zu einer Besinnung auf. Der Ort gilt als Kraftort und wohl deshalb wurde bereits im ersten Jahrtausend hier ein Gotteshaus errichtet. Der Legende nach wurde die Kirche von Rudolf II von Burgund und Berta von Alamannien im 10. Jahrhundert gegründet. Die Bauweise der romanischen Kirche entspricht der damaligen burgundischen Usanz; ohne Querschiff und zunächst ohne Turm. Nach dem die Wanderer den mystischen Ort genügend auf sich einwirken lassen konnten, wurde die eigentliche Wanderung unter die Füsse genommen. Bei angenehmer Temperatur, durch leicht welliges Gelände und am Amsoldinger- und Uebeschisee vorbei führte der Weg nach Uebeschi. Die beim Rekognoszieren angetroffenen Wisente befanden sich nicht bei ihrem Unterstand, wurden dann aber weit draussen im Feld doch noch entdeckt. Bald wurde am Weg das allein stehende, Schaubhaus genannte mehrstöckige Gebäude erreicht. Hier werden den vorbeiziehenden Pilgern gratis Getränke angeboten, oder auch ein Neues Testament im Taschenformat. Eine grosszügige Geste von den unbekannten Spendern und ein geeigneter Ort für ein Gruppenfoto. Wenig später erreichte man Blumenstein. Es stellte sich heraus, dass jemand aus der Gruppe hier heimatberechtigt ist. Sicher ein guter Grund bei einer Bäckerei mit Kafeeausschank einen kleinen Halt einzulegen. Ausgangs Dorf, bei der Badi und dem Campingplatz lud eine Steintafel die Pilger ein, hier in der Pilgerunterkunft zu übernachten. Kurz nach zwölf Uhr mittags schien das doch etwas zu früh zu sein und so wurde es bei einer Inspektion (man weiss ja nie) belassen. Wo der Fallbach in die Gürbe mündet befand sich der für das Mittagessen vorgesehene Platz. Nach der Verpflegung und einer zweiten Besinnung mit einem Segenswunsch wurde der Zielort Wattenwil erreicht. Von hier ging es mit dem ÖV wieder zurück nach Döttingen.
Es ist vorgesehen, 2019 die Serie fortzusetzen. Die Daten sind noch nicht festgelegt, dürften aber etwa gleich liegen wie 2018.
Jakobswanderung 04.09.2018
2 Bilder
Fotografin Jannine Sutter
2 Bilder
Bereitgestellt: 22.09.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch