Jannine Sutter

Feierliche Amtseinsetzung der neuen Präsidentin der Kirchenpflege

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Emotionaler Abschied der Vorgängerin
Gudrun Bähler,
Die Reformierte Kirchgemeinde Döttingen-Klingnau-Kleindöttingen hat seit Beginn des neuen Jahres eine neue Präsidentin. Marlis Wüst wurde von Dekanin Dietlind Mus feierlich ins Amt eingesetzt. Das Gelöbnis wurde schon am Abend vorher in der Badener Stadtkirche gemeinsam mit sechs anderen Präsidenten und Präsidentinnen gesprochen.

Binde deinen Karren an einen Stern

Im Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 14 steht zu lesen: „Ihr seid das Licht der Welt“, so Pfarrer Volker Houba. Er fragte: „Wer sind wir? Wer wollen wir sein als Gemeinde? Wer gibt uns Licht, Halt, Kraft und Freude in den unterschiedlichen Lebensphasen?“ Er spannte den Bogen zu Leonardo da Vinci. Der Maler der Mona Lisa und geniale Erfinder liebte es auch, Geschichten zu erzählen und er schrieb gerne Rätselsprüche auf, so auch „Binde deinen Karren an einen Stern“. Als Karren könnte alles stehen, was man zu bewegen und mitzuschleppen habe, für alles, was einem als Prüfung und Arbeit aufgeladen wird, für alles, was an Verpflichtungen und Anstrengungen auf einen zukommt, so Houba. Der Stern könnte für das stehen, was Orientierung und Wegweisung gibt, für ein leuchtendes Ziel vor Augen oder für das, was man sich erhofft oder erwünscht, so die weiteren Ausführungen des Pfarrers. In Bezug auf das Amt oder die Arbeit könnte es heissen: „Bring das, was dir als Aufgabe in der nächsten Zeit gestellt wird, mit einem Ziel in Verbindung, ohne dich total vereinnahmen zu lassen, von dem, was als Ballast empfunden wird“, so Houba. „Für uns Christen ist der Stern Jesus Christus, der für uns selbst den Karren zieht. In der Verbindung zu Christus sind wir das Licht der Welt. Er hilft uns, nicht im Einzelaktionismus zu verfallen, sondern uns in der Gemeinschaft gegenseitig zu stützen und Erschöpfung entgegenzuwirken. Wir sind entweder Schwestern und Brüder, oder wir sind «gar Nichtse». Politisch formuliert: Wir sind entweder Mitmenschen oder gar keine Menschen“, schloss Houba seine Predigt.

Emotionales und Musikalisches

Dekanin Dietlind Mus entband die langjährige Kirchenpflegepräsidentin Margrit Anner von ihren Pflichten, jedoch nicht von der Schweigepflicht. Sie würdigte die 14jährige Tätigkeit in der Kirchenpflege und den 12 Jahren als Präsidentin. Die Angestellten und die Kirchenpflege bedankten sich bei Margrit Anner auf ihre Art und Weise. Der eine oder andere Schmunzler war zu sehen und zu hören und auch die Wehmut bahnte sich ihren Weg. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den beiden Trompetern Roland Thurnheer und Beni Keller umrahmt. Dies war das Geschenk für Frau Anner, die sich viel Musik im Gottesdienst gewünscht hatte. Organist Markus Florian begleitete den wunderbaren Gesang der Kirchgemeinde. Marlis Wüst wurde von Dekanin Dietlind Mus für ihre Arbeit als Präsidentin der Kirchenpflege gesegnet. Das Gelöbnis nahm sie ihr schon am Vorabend in Baden ab. Ein feierlicher, emotionaler und freudiger Gottesdienst endete mit einem feinen Apéro, bei dem viele Gespräche geführt wurden. Mit Spannung und Freude blicken die Reformierten auf das, was da kommen mag.
Bereitgestellt: 29.11.2018     Besuche: 21 Monat 
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