Jannine Sutter

September

Himmel<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>1789</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

Lieber Leser, liebe Leserin?
Was ist der Mensch? Teil VI
Worauf bist Du als Christin, als Christ wirklich stolz?
Volker Houba,
Vielleicht ist es bei Dir ja auch das Dennoch, so wie es Susanne Niemeyer in ihrem Buch: Mut ist ... Kaffeetrinken mit der Angst. 40-mal anfangen, Freiburg in Breisgau 2018, S. 103 schreibt?

„Dennoch bin ich Christin. Und trotz allem bin ich das mit einem gewissen Stolz (bevor jetzt jemand Einspruch erhebt: Den billige ich auch jedem Mitglied einer anderen Glaubensgemeinschaft zu, solange er ihn nicht als Legitimation benutzt, einem Andersdenkenden den Kopf einzuschlagen.).
Ich bin stolz darauf, einer Religion anzugehören, die keine Religion der Gewinner ist. Das Leben Jesu beginnt mit einem Desaster (unehelich, ob dachlos, verfolgt) und endet in einem Desaster. ( . . .) Ich bin stolz darauf, einer Religion anzuhängen, die das Leid nicht beschönigt und gar nicht erst verspricht, sie könne es verhindern. Die stattdessen sagt: Das stehen wir durch. Zusammen. Ich bin stolz, einer Religion anzugehören, die sich auf das Wort „Freiheit" gründet, keinen Grund kennt, einen Menschen auszuschliessen und in jedem Unsympath wie auch in jedem Flüchtling Gott sieht. Ich bin stolz auf eine Religion, die die Rache verbietet, gegen Genuss nichts einzuwenden hat, das Leben als schöne Sache preist und Macht nicht mit Unterdrückung verwechselt."

Mit lieben Grüssen – ahoi

Euer Pfarrer
Volker
Bereitgestellt: 01.09.2019     Besuche: 8 heute, 30 Monat 
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