Jannine Sutter

Oktober

Sonnenuntergang<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>1831</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

Leben, Lieben, Leiden, Lieben, Leben, Leiden, Leiden, Leben, Lieben...
Volker Houba,
Lieber Leser, liebe Leserin

Wir sind mit dem Mainstream in einem Fluss, ob wir das wollen oder nicht.
Wie können wir agieren und nicht nur reagieren? Diese Frage werde ich mir immer wieder stellen. Es ist dieselbe Frage, die ich mir beim Militär, in meiner Marinezeit, schon gestellt habe. Das ist 37 Jahre her.

Kommen wir gegen Ende zum Anfang?
Ist der Sonnenuntergang wirklich der Sonnenaufgang? Ist ersterer nicht schöner? Prickelnder? Geheimnisvoller, -umwobener? Oder maritim ausgedrückt: Die Gezeiten spülen uns zeitlich und ewiglich ans Land und in die Tiefe-Weite - gänzlich ganzheitlich - spielerisch; unaufhaltsam drohen wir uns zu verlieren oder finden wir uns?

Das Meer zeigt uns: Leben und Sterben, Distanz und Nähe gehören zusammen - sie vereinigen sich, sind eins und doch vielschichtig, und ganz anders. Voneinander sind sie zu unterscheiden. Keine Welle gleicht der anderen und sind substantiell doch gleich. Die Gezeiten haben ihre Zeit und folgen einem ewigen Gesetz, sind begrenzt unbegrenzt, sandig und feucht.

Haben wir da wirklich eine Wahl?
Begrenzt unbegrenzt - denke ich.

Als Christ wage ich eine Antwort:

Ja, kann ich sagen zum Tod und Leben und beides üben wir ein; Ein jedes unverwechselbar für sich.

Leben, Lieben, Leiden, Lieben, Leben, Leiden, Leiden, Leben, Lieben...
Wo sind wir wann wo?

Ich liebe und deswegen leide ich, ich leide und deswegen liebe ich: Ich lebe auch in meinem Sterben...und Gott ist das Fluidum... das magische Wasser, das mich trägt - weich und wesentlich verwandelt es mich.
Gott ist die Luft, der Orkan und das laue Lüftchen, das mich atmet: und ich begreife:
Wunder wirken bis zuletzt: Hurra, mein Leben ist leicht, weil es schwer ist!

Gott segne Dich, ahoi Volker
Bereitgestellt: 01.10.2019     Besuche: 101 Monat 
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