Gudrun Bähler

Täglich mit Gott 2020

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Samstag, 23.5.2020
Sie hatten … miteinander darüber gesprochen,
wer der Grösste sei.

aus Mk 9, 33–37

«Ich bin grösser als alle!», ruft die Dreijährige vom
Kletterturm. Die Grösste, der Schnellste, der Mächtigste,
die Gescheiteste sein wollen die allermeisten
von Kind auf. Warum? Ist es die Angst, angesichts der
Massen, in denen wir leben, als irgendeine kleine
Nummer in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden?
Als Sieger werde ich wenigstens im Kreis meiner
Konkurrenten beachtet. – Täuscht mich der Eindruck,
dass es immer mehr Wettkämpfe in den verschiedensten
Disziplinen gibt?
«Was ein Mensch vor Gott ist, das ist er – und nichts
anderes» (Franz von Assisi). Die Erkenntnis, dass meine
Bedeutung nicht in meiner Leistung gründet, sondern
darin, dass Gott zu mir steht, so, wie ich bin. Und
je mehr diese Erkenntnis sich in meinem Denken und
Fühlen einnistet, desto mehr bin ich bereit, herzhaft
für andere da zu sein.
Daniel von Orelli, Wetzikon

Jedes einzelne Kind, du und ich, wir alle wurden für
etwas Grösseres erschaffen: zu lieben und geliebt zu
werden. Wir wissen aus der Schrift, dass Gott zum
Propheten sagt: «Ich habe dich bei deinem Namen
gerufen, du bist mein, du bist kostbar in meinen Augen,
ich liebe dich.» Und: «Sieh, ich habe dich eingezeichnet
in meine Hände.» (Jesaja 43, 1 und 49, 16.)
Dazu kam Jesus auf die Erde. Er brachte uns die gute
Nachricht, dass wir für Gott kostbar sind. Ich habe
über diesen Text nachgedacht und sagte mir: Millionen
und Abermillionen müssen in seiner Hand sein,
und dennoch kann er mich sehen, dort in seiner
Hand! Ich muss ein ganz kleines Teilchen sein, aber
ich muss mich dort befinden, weil er es sagt. Es ist
herrlich, daran zu denken, vor allem dann, wenn wir
leiden, uns einsam fühlen. Denke daran: Du bist dort.
Wir sind kostbar für Gott. Ein Mensch stirbt auf der
Strasse – kostbar für ihn. Ein Sünder – kostbar für ihn.
Weil er uns liebt.
Wir brauchen das Gebet, um Gottes Liebe zu uns zu
verstehen … Mutter Teresa
aus «Gebet, Quelle der Liebe»
Mutter Teresa und Frère Roger, Herder 1991

Lied RG 493
1618 2. Fenstersturz zu Prag, Auftakt zum Dreissigjährigen Krieg
1934 Bonnie und Clyde, amerikanisches Gaunerpaar, getötet
1993 erste freie Wahlen in Kambodscha

©Pfarrkapitel Hinwil/Verlag Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon

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23.05.2020 17.26 Christiane Merlo, Kleindöttingen
Ich brauche mich nicht mit anderen zu vergleichen, meine Leistungen an andere zu messen...
Jesaja 43.1 begleitet mich als mein persönlicher Konfirmationsvers durch mein Leben, und von Klein auf war ich von meinen Eltern sehr geliebt. Das schenkte mir Geborgenheit und Zuversicht für meinen Weg.
Ich wünschte, diese beiden Verheissungen würden alle Menschen dieser Erde erreichen - so schön formuliert von Mutter Teresa, die wie auch Frère Roger schon vielen Menschen damit weitergeholfen hat, Vertrauen in Gott und in sich zu finden - geschehe was wolle!
08.05.2020 16.40 Christiane Merlo, Kleindöttingen
Bei einer Begegnung mit Jesus, wie damals, als Er unter den Menschen sichtbar lebte, hätte ich vor lauter Liebe das Essen vermutlich nicht vermisst... bis Er dann die anwesenden Gäste zu Tisch eingeladen hätte. Denn auch Er genoss die irdischen Speisen....
Teresa von Avila sorgt dafür, dass die Liebe durch den Magen geht! Diese sympathische Kirchenlehrerin begleitet mich seit Jahren und hat mir sehr geholfen, Jesus in all meinem Denken und Tun einzubeziehen.

Liebe Alle, die täglich diese Besinnungen lest: schreibt doch auch von euren Erfahrungen! Es wäre sehr bereichernd... Dialog statt Monolog...
07.05.2020 10.32 Christiane Merlo, Kleindöttingen
Lasse ich mich von Jesus Christus senden... als sein Friedensbote? Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, zu erkennen, was Gott mit mir vorhat.
Wie Albert Schweitzer einmal sagte, sind nicht alle Menschen zu grossen missionarischen Taten berufen...
Auch die 80-jährige bekannte Missionarin Maria L. Prean sagt, wie wichtig es für unsere Welt ist, dass möglichst viele Menschen daheim beten, damit das Reich Gottes auf Erden bald Wirklichkeit wird...
Ich versuche, immer mehr auf meine innere Stimme zu hören, auf die Menschen einzugehen, die Gott zu mir schickt, sie zu lieben...
03.05.2020 10.12 Christiane Merlo, Kleindöttingen
Täglich mit Gott..., der gesagt hat: "In der Welt habt ihr Angst... aber Ich habe die Welt überwunden..." Am Besten also nehme ich Seine Einladung an, Ihm nachzufolgen, lasse mich von Ihm führen. Mit Seiner Liebe ist Er in meinem Herzen immer gegenwärtig, immer bereit für ein Zwiegespräch, beruhigt, tröstet, muntert mich auf... Ich singe Ihm mein Lied, denn Er ist meine Liebe, mein Leben in jedem Augenblick. Das gibt mir Kraft, mit all dem, was mir begegnet, immer gelassener und vertrauensvoller umzugehen. Denn Er ist mein Hirte...
Danke für diese erste Tagesbesinnung, für das Lied 256. Was mit den angeführten Machiavelli, Kolumbus und Robert Zünd gemeint ist...? Danke für diese wertvolle Möglichkeit des Austausches in den Zeiten des Corona-Lockdown.
Bereitgestellt: 23.05.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch