Gudrun Bähler

Täglich mit Gott

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Samstag, 01.08.2020
Gudrun Bähler,
Gnade sei mit euch
und Friede.

aus 1 Thess 1, 1
Monatsspruch für August



Ein Satz, der steht. Ein Satz, an dem es nichts zu rütteln
gibt. Ein Satz, der hinausgerufen wird in die Welt,
seit Jahrhunderten: «Gnade sei mit euch und Friede».
Wie viele Gottesdienste auf der Welt mögen mit diesem
Satz schon begonnen haben. Wie vielen Menschen
kam sein Zuspruch zugute.
Paulus schreibt ihn am Anfang eines Briefes an die Gemeinde
in Thessaloniki. So kurz ist er, dass manche
Abschreiber ihn erweitert haben.
Und wir? Verstehen wir den Wunsch in seiner Kürze?
Friede – ja. Das Wort hat seine Verständlichkeit bis in
unsere Zeit behalten. Aber Gnade? Charis steht im griechischen
Urtext. Versteckt noch in unserem Charme.
Anmut, Lieblichkeit, Wohlwollen bedeutet Charis.
Eigenschaften, die man nicht erwerben kann. Auf
Gott bezogen, steht das im Zentrum: Charis ist Gottes
geschenktes Wohlwollen den Menschen gegenüber.
Zuwendung könnte man auch sagen statt Gnade.
Sie ist der Boden, auf dem wir gehen, der Wind in
unserem Rücken, die Brücke über jeden Abgrund, das
Licht in unserem Dunkel. (nach Gerhard Engelsberger)
Stina Schwarzenbach, Zürich

Lied RG 519
1291 Bündnis der Urkantone
1801 geb. Philipp Spitta, Kirchenliederdichter
1914 Erster Weltkrieg: Kriegserklärung Deutschlands an Russland



©Pfarrkapitel Hinwil/Verlag Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon

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Bereitgestellt: 01.08.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch