Jannine Sutter

September

2020-09 Foto Goldbarren<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>2058</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

«Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber sein Leben dabei verliert?» (Matthäus 16,26a)
Volker Houba,
Liebe Leserin, lieber Leser

«Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber sein Leben dabei verliert?» (Matthäus 16,26a)


„Was nützt mir das?“, das fragen Menschen, bei dem, was sie tun.
„Was für einen Gewinn habe ich?“ «Was bringt mir das?» Die Frage ist berechtigt.
Doch was ist, wenn ich einen Gewinn erziele, dabei aber etwas ganz Wesentliches verliere, so dass der Gewinn dadurch wertlos wird?
Wenn z. B. jemand viele Jahre hart gearbeitet hat, um das Haus für seine Familie abzubezahlen und am Ende feststellen muss, dass die Gesundheit ruiniert oder die Familie zerbrochen ist.

Jesus stellt seinen Nachfolgern eine ähnliche Frage: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben dabei verliert?“ Manch einer stellt im Laufe des Lebens fest, die Karte auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Das, wofür er gekrampft hat, ist wertlos geworden. Die Jahre sind zerronnen und er fragt sich: „Was nützen mir die Firma, die Arbeitsstelle, das Haus, das Auto, das Hobby, die Anerkennung……?“
Ich werde nie die Äusserungen eines ehemaligen Klassenkameraden vergessen.: «Ich wollte eine Familie haben. Aber erst, wenn ich die erste Million zusammen habe.» «Nein», fuhr er dann fort: Eine Frau habe er noch keine, er habe ja keine Zeit dazu gehabt. Er musste arbeiten. Als er die Millionen dann nach vielen Jahren zusammen hatte, habe sein Geschäftspartner sich dann ins Ausland abgesetzt.

Was können wir denn tun, damit unser Leben nicht verloren geht?
Was hat einen Wert, der über den Tod hinausreicht? Denn der Mensch hat eine Sterblichkeitsrate von 100 %. Und er ist nur begrenzt haltbar. Ich denke, das ist uns durchaus bewusst.
Das einzige, was auf jeden Fall bleibt, ist die Beziehung zu Jesus Christus. Er rettet uns aus dem Tod und schenkt ewiges Leben. Und das hat schon längst bei Dir und mir begonnen. Und ist auch immer jetzt gerade.
Was können wir tun? Wir dürfen uns Jesus anvertrauen! Dann bekommt unser Leben und Arbeiten einen neuen Sinn. Das bringt was. Das nützt uns was. Denn Du und ich sind hier auf der Welt, damit es unseren Gegenübern ein klein bisschen besser geht als ohne uns. Und zugleich gilt, wir sind uns auch Gegenüber.

In diesem Sinne, ein erfreuliches Leben!

Herzlicht
Pfarrer Volker Houba

Bereitgestellt: 01.09.2020     Besuche: 111 Monat 
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