Gudrun Bähler

Täglich mit Gott

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Sonntag, 18.10.2020
Gudrun Bähler,
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.
Mt 11, 30

Ein passendes Joch und eine leichte Last – dies wäre die ideale Kombination. Davon spricht Jesus. Dies hat er für uns vorgesehen. Wie kommt es dazu, dass uns eine strenge Arbeit nicht bedrückt? Woran liegt es, dass uns eine grosse Verantwortung nicht zur Last wird? Es ist ganz einfach: Was wir aus Liebe zu Gott tun, wird uns nicht zur Last. Was wir zur Ehre Gottes beisteuern, zieht uns nicht hinunter sondern beflügelt uns. Dies gibt unserem Alltag den gesunden Inhalt. Dies schenkt uns Erfüllung. Erfüllte Menschen arbeiten nicht stets mit dem Blick auf die Uhr. Täglich beziehen sie neue Kräfte aus einer unsichtbaren Quelle. Was aus Liebe geschieht, wird nicht zur Last. Damit bauen wir mit am Reich Gottes. Und dies wird zu einem Segen, der bis in die Ewigkeit hinein Bestand hat.
Willi Honegger, Bauma

Ein westlicher Tourist ist in einem asiatischen Land unterwegs. Fasziniert bewundert er die weiten Landschaften. Da trifft er auf ein Kind – es ist sicher keine 12 Jahre alt. Auf seinem Rücken trägt das zierliche Mädchen einen kleinen Buben. Steil geht der Weg bergan. Schweiss tropft von der Stirn des Mädchens, der Atem geht ihm schwer. Besorgt beobachtet der Tourist diesen Vorgang. Gedanken gehen ihm durch den Kopf, wie nur ein westlicher Mensch sie haben kann: Von fehlender staatlicher Kinderbetreuung, von mangelndem Sozialwesen, von skandalöser Kinderarbeit. Schliesslich steht er breitspurig vor das Kind hin und rügt es: «Mädchen, diese Last ist doch viel zu schwer für dich!» Die Angesprochene schaut den fremden Mann erstaunt an und gibt ihm zur Antwort: «Das ist keine Last, das ist mein Bruder!»

Lied RG 77 1356 Erdbeben von Basel
1685 Vertreibung der Protestanten aus Frankreich
1777 geb. Heinrich Kleist, Schriftsteller



©Pfarrkapitel Hinwil/Verlag Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon

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Bereitgestellt: 18.10.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch