Gudrun Bähler

Täglich mit Gott

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Montag, 19.10.2020
Gudrun Bähler,
Jehoachas aber nahm er mit sich, und so kam
dieser nach Ägypten, und dort starb er.

aus 2Kön 23, 31–35




Ein unglücklicher König, dieser Jehoachas! Gerade
mal drei Monate im Amt als König in Jerusalem, schon
wird er zum ägyptischen Pharao zitiert und prompt
abgesetzt. Sein Ende ist in Gefangenschaft in Ägypten, während der Pharao seinen älteren Bruder zum
König befördert.
Wo ist eigentlich Gott in dieser Geschichte? Israel ist
unter der Knute Ägyptens, und es scheint, dass allein
der Pharao entscheidet, was geschehen soll im Land
Juda. Spielt Gott überhaupt eine Rolle?
Wir wissen nur, dass Jehoachas tat, was böse war in
den Augen des HERRN. Und wir wissen, dass es böse
mit ihm zu Ende ging. Das zu wissen, genügt offenbar. Was Gott im Detail tut, entzieht sich unserer
Kenntnis. Wir können aber darauf vertrauen, dass es
sich lohnt, das zu tun, was recht ist in den Augen des
HERRN.
Jann Flütsch, Bussnang

Nach hundert Tagen, also etwa drei Monaten, wird
eine erste Bilanz gezogen. Wie macht sich die neue
Bundesrätin? Was hat der neue Direktor bereits erreicht? Auch über König Jehoachas wurde nach drei
Monaten ein Urteil gefällt. Während heute oft die
Medien solche Zwischenbilanzen ziehen, war es damals der Pharao. Sein Urteil über Jehoachas war vernichtend. Auch Medienberichte über heutige Verantwortungsträger sind oft vernichtend.
Wie würde Gottes Urteil lauten, wenn er eine Zwischenbilanz über uns zöge?
Ich glaube, er würde die dunklen Seiten benennen,
wie ja die dunklen Seiten von Politikern oder Firmenchefs in einem Medienbericht auch benannt werden.
Gottes Bericht, glaube ich, wäre aber liebevoller. Er
würde die helleren Stellen in unserem Leben auch erwähnen. Und den Umstand, dass wir das Gute versucht haben, oder es zumindest versuchen wollten.
Ein Medienbericht hingegen lässt das, was fast gelungen ist, und das, was jemand sich vorgenommen,
aber nicht umgesetzt hat, meistens weg. Gottes Urteil
über uns, so stelle ich mir vor, wäre nicht vernichtend, sondern ermutigend.

Lied RG 671
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©Pfarrkapitel Hinwil/Verlag Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon

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Bereitgestellt: 19.10.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch