Jannine Sutter

Februar

Stein <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Volker&nbsp;Houba)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-klingnau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>2183</div><div class='usr' style='display:none;'>23</div>

«Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.» (Goethe)

Volker Houba,
Liebe Leserin, lieber Leser

«Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.» (Goethe)


Niemand kann mir heute (Dez. 2020) sagen, wo wir uns im Februar 2021 befinden werden. Sollten wir uns in einem «harten Lockdown» befinden, dann, denke ich, ist die folgende Geschichte besonders erbaulich:

«Es war einmal ein Farmer in Australien. Der hörte, dass viele dabei waren, ihre Farm zu verkaufen, um nach Diamanten zu schürfen. Einige waren auf diese Weise schon sehr reich geworden. Der Mann entschied sich, ebenfalls seine Farm zu verkaufen und er fand schnell einen Käufer. Mit dem Geld machte er sich auf, um nach Diamanten zu schürfen. Es verging ein Monat und er hatte nichts gefunden. Auch nach zwei, drei und sechs Monaten war seine Suche erfolglos. Er suchte noch ein weiteres halbes Jahr und war am Ende so verzweifelt (…), dass er sich das Leben nahm. Der Mann hingegen, der die Farm von dem erfolglosen Diamantensucher gekauft hatte, wunderte sich über die Steine, die dort überall auf dem Land lagen. Er nahm einen der Steine mit zu einem Experten und der teilte ihm mit, dass dies einer der grössten Diamanten war, den er je gesehen hatte. Es gab unzählige dieser Steine auf dem Gelände der Farm, nur hatte sie bisher niemand erkannt, da sie roh und ungeschliffen waren. (Verfasser unbekannt)
Gott, schärfe Du unseren Blick, wieder stärker auf das zu schauen, was wir nur mit dem Herzen sehen können. Hilf uns, die Menschen, die uns anvertraut und nahe sind, als unendlich kostbar zu sehen. Gleichen sie nicht den grössten Diamanten? Muss ich wirklich – immer alles hinter mir lassen, wenn ich neu anfangen will? Muss ich jedes Mal in die Ferne reisen, um Erholung zu finden? Hilf uns, Gott, das Rohe und Ungeschliffene neu zu entdecken und wertzuschätzen. Mache unsere Heimat bewusst für uns zum Ferienparadies.
Mach der Pandemie ein Ende! Es reicht. Amen.

«Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.» Das sagte auch James Bond (alias Sean Connery) in: «Du lebst nur zweimal».

Euch alles Liebe und weiterhin viel Kraft
Pfarrer Volker Houba

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Bereitgestellt: 01.02.2021      
aktualisiert mit kirchenweb.ch