Jannine Sutter

Mai

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Wie die Hoffnung lebendig wurde: Du bist gehalten, getragen, getröstet und geliebt...
Volker Houba,
„In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa an und liess sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden." (Mk 1,9-11)

Am Jordan haben Jesus und die Menschen die Stimme Gottes vernommen. Gott hat Jesus seinen Sohn genannt. Er hat ihm gesagt, wie sehr er ihn liebt. Von da an hatte Jesus die Kraft, in die Welt zu ziehen und allen Menschen in Wort und Tat Gottes heilende Liebe zuzuleben: Es gibt einen barmherzigen Gott, der dich hoffen lässt. Und seither ist die Taube für uns Christen das Zeichen für die heilige Kraft Gottes, für den Heiligen Geist.
Und dieser Geist Gottes verändert unseren Geist. Der Geist der Furcht weicht dem Geist der Kraft, der Liebe und Besonnenheit (2 Tim 1,7).
Der Geist Gottes setzt die Hoffnung frei die mehr ist als Träume und Wünsche. Er verbindet Dich mit Gott und hilft Dir selbst zu vertrauen: Du hast Zukunft. Gott ist da und damit kommst Du aus der Utopie in die Hoffnung. Das ist die Hoffnung: Du kannst nie tiefer fallen als in die Hände Gottes, die Hoffnung, die Dich wissen lässt: Es gibt Menschen, die Dich so annehmen, wie Du bist, und Dir in Deinen Bemühungen zu lieben hilfreich zur Seite stehen. Du weisst, Du wirst gebracht und Du kannst dazu beitragen, dass andere sich ein klein bisschen besser fühlen als ohne Dich. Diese geistgewirkte Hoffnung hilft Dir in bleiernen Zeiten, Dich mal wieder leicht zu fühlen.
Der Geist schenkt Dir in allem was kommt das Wissen und das Fühlen:
Du bist gehalten, getragen, getröstet und geliebt. Und kannst es: Du hältst, trägst, tröstest und liebst. Und auf einmal fängst Du zu beten an:

Um Deinen Geist, Gott, bitte ich Dich.
Um deine Lebendigkeit, deine Liebe, deine Nähe.
Du, mein Gott, siehst Angst und Tränen, du hörst Zorn und Verzweiflung. Sei da in aller Not, in aller Einsamkeit. Sei da in allen Mühen und Anstrengungen. Sei da, heile mich, tröste mich.
Um die Ausgiessung Deines Geistes für alle, bitte ich Dich, um deinen Geist, der österliche Hoffnung weckt: Wir werden leben - auch dann, wenn wir sterben müssen: Heute und in alle Ewigkeit. Amen.


Frohe Pfingsten

Volker Houba
Bereitgestellt: 01.05.2021     Besuche: 3 heute, 70 Monat 
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