Jannine Sutter

Impressionen der Konfirmation 2022

Konfirmanden 2022 (Foto: Mirjam Bolliger Fotoaz)

«Nur das Beste…»
Volker Houba,
Am 03.04.2022 wurden in der Reformierten Kirche in Klingnau
8 aufgestellte Jugendliche konfirmiert. Sirin Angst, Enna Carla Barbieri, Andri Blumenthal, Layla De Paula, Alina Jordi, Finja Locher, Sina Vollmer und Naomi Zurfluh erhielten das Beste, was die reformierte Kirchgemeinde Döttingen-Klingnau-Kleindöttingen zu schenken vermag:
Der Konfirmand und die Konfirmandinnen wurden in einem feierlichen Gottesdienst, den sie grösstenteils selbst vorbereitet hatten, unter das Wort Gottes gestellt und gesegnet: Pfarrer Volker Houba leitete das folgendermassen ein: «Wir alle hier geben Euch, liebe Könfis, das mit, was wir selbst empfangen haben. Wir wünschen Euch mit dem ca. 2500 Jahr alten Liedvers, dass auch für Euch Gottes Wort Eures Fusses Leuchte und ein Licht auf Eurem Wege sei (Psalm 119,104). Weil wir wissen, wie brüchig Leben sein kann mit Corona, mit dem sich wandelnden Klima, den Kriegen auf der Welt, gerade jetzt auch in Europa und den persönlichen Lebensgeschichten, stellen wir Euch in Gottes Licht.
Anhand einer Geschichte von Jürgen Werth über Thomas Edison, den vermeintlichen Erfinder der Glühbirne, hat die Predigt dann deutlich gemacht, dass Gottes Licht pures Vertrauen freisetzt. Wie Edisons Mama an der Genialität ihres Sohnes festhält, ermöglicht Gott einem jeden von uns in seinem Licht, die eigene auch für andere leuchten zu lassen: Das ist genial.
«Das Beste» äusserte sich dann auch in den musikalischen Beiträgen. Claudia Locher (Piano) und ihr Bruder Daniel Zollinger (Saxofon) halfen mit ihrem Spiel, die Herzen für das «Licht» zu öffnen. Jannine Sutter erstellte das Liedblatt. Bei der Segnung verschenkte Robert Widmer rote Rosen und vom Pfarrer gab es für die Könfis Glühbirnen mit der Geschichte von Edison und den zu ihr passenden Bibelsprüchen. Der «Docht» brennt immer. In seiner Ansprache verwies Kurator Martin Bihr auf die Herausforderungen, die uns einzeln und als Gesellschaft erwarten. Die mit der Konfirmation erworbene Mündigkeit und Freiheit bedeute auch, Verantwortung zu übernehmen für das, was man lebt und die Gesellschaft prägt: Liebe, Frieden, Gerechtigkeit – eben die Werte des Evangeliums. Kirche heisse, gemeinsam «Licht in der Welt» erleuchten zu lassen.
Zum Besten gehört last, but not least der Apéro, der vom Apéro-Team mit viel Liebe vorbereitet und verteilt wurde.
Dank gehört hier Renata Heggli, Oliver Binkert, Gudrun Bähler, Margrit Anner und Martin Bihr.

Volker Houba

Bereitgestellt: 31.03.2022      
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