Jannine Sutter

Auf Wiedersehen und Willkommen!

Licht der Sonne (Foto: David Jufer)

Diesen Beitrag schreibe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das weinende Auge bedauert den Weggang von Pfarrer Andreas Berde per Ende Jahr, und das lachende Auge freut sich auf die neuen Pfarrpersonen Jasmin von Wartburg und Markus Dettwiler, die anfangs nächstes Jahr ihr Amt bei uns antreten werden.
Robert Wimder,
Lieber Andreas
Vor 15 Monaten kamst Du zum zweiten Mal in unsere Kirchgemeinde, um die Zeit zu überbrücken, während der wir eine neue Pfarrperson suchten. Du trafst eine Gemeinde ohne Kirchenpflege und mit einem kleinen Grüpp-chen regelmässiger Gottesdienstbesuchender an – nicht wirklich attraktiv…
Von deinem ersten Arbeitstag an warst du mindestens zweihundertprozentig und mit ganz viel Herzblut bei uns. Dank Deiner ruhigen, gewinnenden Art sah man sonntags wieder Menschen in der Kirche, die man lange ver-misst hatte. Du brachtest Ruhe in unsere Gemeinde, gleichzeitig auch frischen Wind, neue Angebote, Lebendig-keit.
Wunderschön war die Familienweihnachtsfeier vor einem Jahr. Das Krippenspiel, das Du selber geschrieben hast, die grandiosen, witzigen Kulissen – die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, und nicht nur Kinde-raugen strahlten.
Die Gebetstreffen und der daraus gewachsene Kirchgemeinde-Haus-Kreis sind ein neues, stilles Angebot, das hoffentlich weiterwächst und eine deiner Spuren bleibt.
Wir werden Dich vermissen! Wir wünschen Dir von Herzen nur das Beste und Gottes Segen für Deine Zukunft, privat und an Deinem neuen Wirkungsort im Baselbiet. Dort ist wenigstens der Anfahrtsweg kürzer.
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Liebe Jasmin, lieber Markus
Vor einem Jahr, am 1.1.23, standest Du, Markus, bereits einmal vorne in unserer Kirche. Du hattest den Auftrag, als Vizedekan die neue Kirchenpflege in Pflicht zu nehmen. Am Abend vorher hatte Dir Andreas Berde mitgeteilt, er sei an Corona erkrankt, ob Du den ganzen Gottesdienst gestalten könntest. Ohne zu ahnen, dass das Dein Be-werbungsgottesdienst war, hast Du den Test mit Bravour bestanden. Einzelne Besucher fragten, ob man dich nicht behalten könne.
Die Pfarrwahlkommission machte sich an die Arbeit. Nach einem ersten erfolglosen Inserat überlegte man hin und her, wie man jetzt weiter vorgehen solle. In der Zwischenzeit hatte auch der Koblenzer Pfarrer gekündigt – eine Konkurrenz mehr im Kampf um eine Pfarrperson – dachten wir.
Und dann kristallisierte sich die Idee heraus, dass Ihr beide bei uns und in Koblenz arbeiten könntet. Es waren bald alle einverstanden. Man überwand all die bürokratischen Hürden, die sich ergeben, wenn sich zwei Menschen zwei Stellen teilen. Und schon wart Ihr Teil unserer Kirchgemeinden. Ihr wart schon bei unzähligen Sitzungen dabei, habt mit uns das kommende Jahr geplant, habt Kontakte in der Region geknüpft. Und jetzt endlich ist es fast soweit: Wir freuen uns riesig auf Euch!
Robert Widmer, Präsident der Kirchenpflege
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Bereitgestellt: 30.11.2023      
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