Fahrplan:
- 12. August 2026, 19.30 Uhr: ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung in Klingnau
- 16. August 2026, 11 Uhr: ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung in Koblenz
- 4. September 2026, 20 Uhr: Info-Abend für alle Mitarbeiter
- 19. September 2026, 9 Uhr: ganztägige Sitzung der Steuerungsgruppe
- 24. September 2026: 19.30 Uhr: öffentliche Info-Veranstaltung in Klingnau
- Oktober 2026: Vertrag an den Kirchenrat zur Vorabklärung
- November 2026: KGVs: Genehmigung Vertrag, Beschluss Zusammenschluss
- Juni 2027: Genehmigung des Zusammenschlusses durch die Synode
- November 2027: Wahlen der neuen Behörde
- 1. Januar 2028: Die neue Kirchgemeinde nimmt die Arbeit auf
Fusion – Aktuelles
TOP AKTUELL:
1. Der Entwurf des Vertrages der neuen Kirchgemeinde ist jetzt online
Infoveranstaltung: Zusammenschluss Koblenz & Klingnau, Donnerstag, 24.9., 19.30 Uhr im KGH Klingnau
Die Arbeitsgruppen zum Zusammenschluss der Kirchgemeinden Klingnau & Koblenz haben nun gemeinsam mit dem Projektleiter Henry Sturcke einen Zusammenschluss-Vertrag erarbeitet. Dieser liegt nun vor und kann eingesehen werden. An der Infoveranstaltung vom Donnerstag, 24. September, 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Klingnau können sich alle Kirchgemeindemitglieder beider Kirchgemeinden darüber informieren.
Hier klicken: » Zusammenschluss-Vertrag Koblenz & Klingnau
Oktober Ausgabe des Zäme.si im «reformiert»
Vielleicht haben Sie sich gefragt, wieso wir neben den fünf Arbeitsgruppen (Organisation & Governance, Kirchliches Angebot, Personal, Finanzen, Immobilien) keine Gruppe zum Inhalt (Botschaft) gebildet haben. Wieso nicht?
Weil wir es nicht nötig haben. Nicht etwa, weil wir inhaltslos sind. Nein, es ist umgekehrt. Unser Inhalt ist vorgegeben. Wir finden ihn sogar schon in unserem Namen: Wir sind eine reformierte Kirchgemeinde. So lautet der Name in Kurzform. Offiziell aber heisst es «evangelisch-reformiert». Es ist mir wichtig, dass es so heisst.
Als ich zum ersten Mal ein Pfarrkapitel besuchte, gab es eine Diskussion über irgendeinen Vorstoss. Einige waren dafür, einige dagegen. Einer, der dafür war, begründete es so: „Wir sind reformiert, wir müssen uns immer ändern.” So liebenswürdig dieser Kollege mir sonst war, fand ich die Aussage blöd. Sicherlich hatte er im Kopf einen berühmten Leitsatz: ecclesia semper reformanda est („es gilt, die Kirche stets zu reformieren“). Den Reformatoren war aber klar, nach welchem Massstab alles geprüft werden sollte: nach dem Evangelium.
Was aber ist das Evangelium? Das ist eines von den vielen Wörtern, oft einfach aus dem Griechischen oder Latein übernommen, die wir immer wieder im kirchlichen Kontext hören, im Alltag hingegen selten bis nie.
Als ich Konf-Unterricht besuchte, lernten wir aus einer Katechese vorformulierte Sätze, um diese und andere Fragen zu beantworten. Einen vorformulierten Satz auswendig zu lernen ist aber nicht dasselbe wie einen für sich zu formulieren. Reformiert sein heisst, mir wird zugetraut, solche Sätze selbst zu formulieren.
Was heisst für Sie «Evangelium»? Für mich bedeutet Evangelium die frohe Botschaft von Gottes gnädiger Zuwendung zu uns Menschen in dem Menschen Jesus Christus.
Evangelium ist der Kern von allem, was eine Kirchgemeinde tut. Evangelium ist die Basis jedes Gottesdienstes (Wort, Abendmahl, Musik). Evangelium ist der Kirchenkaffee danach (auch du bist am Tisch willkommen). Ob Seelsorge, Unterricht, Besuchsdienst, Ladybirds oder was auch immer – das Evangelium ist die Basis.
Henry Sturcke
September 2026
Zusammenarbeit & Fusion mit der Kirchengemeinde Koblenz
Die beiden Reformierten Kirchgemeinden Koblenz und Klingnau beabsichtigen miteinander zu fusionieren. Nachdem die Kirchgemeindeversammlung den Auftrag erteilt hat, einen Zusammenschlussvertrag auszuarbeiten sind nun Arbeitsgruppen unter Leitung von Henry Sturcke als Prozessbegleiter daran, mögliche Strategien zu entwickeln. Es bestehen Arbeitsgruppen in Bereichen Organisation & Governance, Kirchliches Angebot, Personal, Finanzen und Immobilien. Am Informationsabend vom 24. September, 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Klingnau wird der Zusammenschlussvertrag diskutiert. Dieser wird für Sie ab 20. September online gestellt, damit Sie sich darüber im Vorfeld informieren können.
September Ausgabe des Zäme.si im «reformiert»
Mehr als ein dreiviertel Jahr ist es her, dass die Mitglieder beider Kirchgemeinden den Kirchenpflegen ein Mandat erteilt haben, um die Möglichkeit eines Zusammenschlusses zu prüfen. So haben sich die beiden Kirchenpflegen als Steuerungsgruppe zusammengetan und mich als Projektleiter engagiert.
Neulich ist ein weiterer wichtiger Schritt gemacht worden: In ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlungen im August haben die anwesenden Gemeindemitglieder das zweite notwendige Mandat erteilt: Es kann mit dem Entwurf eines Zusammenschlussvertrages losgehen. Die Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen Organisation und Governance, Personal, Kirchliches Angebot, Immobilien und Finanzen sind dabei, den Ist-Zustand in beiden Kirchgemeinden zu erforschen, sich Gedanken über die künftige Entwicklung zu machen und nach möglichen Synergien zu suchen. Aufgrund ihrer Ergebnisse trifft sich die Steuerungsgruppe am 19. September, um den Vertrag zu entwerfen. Als Vorlage dient der Vertrag, den die Kirchgemeinden Lenzburg, Hendschiken und Othmarsingen für ihre Fusion entworfen und uns zur Verfügung gestellt haben.
Sobald die Reinschrift des Vertrags vorliegt, geht er zur Überprüfung an den Kirchenrat in Aarau. Ebenfalls wird er allen Mitgliedern beider Gemeinden zugänglich gemacht. Ähnlich wie beim Vorgang mit der jährlichen Kirchgemeinde-Rechnung wird der Entwurf auf den Webseiten beider Kirchgemeinden veröffentlicht. Mitglieder ohne Internetzugang oder solche, die lieber eine gedruckte Version in der Hand haben, können diese beim Sekretariat ihrer Kirchgemeinde erbitten.
Natürlich versuchen wir so zu arbeiten, dass die Ergebnisse einleuchten. Dennoch ist klar, dass ein solcher Schritt sorgfältig geprüft werden muss und dabei eventuell Fragen aufwerfen kann. Deshalb findet am 24. September in Klingnau ein öffentlicher Infoabend statt, um Fragen und Kommentaren Raum zu geben. Das ist zugegeben kurz nach der Veröffentlichung des Entwurfs; wir wollten diesen Infoabend aber nicht während bzw. nach den Herbstferien ansetzen. Aber auch nach dem 24. September sind wir für Sie da, um weiteres zu besprechen. Nur so können Sie ein informiertes Votum in den Kirchgemeindeversammlungen im November abgeben (in Klingnau am 13.11., in Koblenz am 19.11.)
Die Steuerungsgruppe ist überzeugt, dass jetzt, nachdem wir fast fünfzehn Jahre wachsender Zusammenarbeit zurückgelegt haben, die günstige Zeit für einen Zusammenschluss gekommen ist, damit wir gut ausgerüstet sind, um uns den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.
Projektleiter Henry Sturcke
Juli/August Ausgabe des Zäme.si im «reformiert»
Seit dem letzten Bericht sind die Vorbereitungen für einen möglichen Zusammenschluss unserer beiden Kirchgemeinden vorangegangen.
Die Steuerungsgruppe, die aus den beiden Kirchenpflegen zusammengesetzt wird, hat Arbeitsgruppen zu den Themen Finanzen, Personal, Liegenschaften, Organisation und Governance sowie zum kirchlichen Angebot gebildet. Ferner hat sie den Bericht und die Empfehlungen der Arbeitsgruppe Finanzen gehört und eine Entscheidung zur Buchhaltung der neuen Kirchgemeinde getroffen. Die Termine der zwei ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlungen wurden festgelegt:
Klingnau – Mittwoch, 12. August, 19.30 Uhr und Koblenz – Sonntag, 16. August, anschliessend an den Gottesdienst. In diesen werden die
anwesenden Stimmberechtigten gebeten, die Steuerungsgruppe zu ermächtigen, den Zusammenschlussvertrag auszuarbeiten. Über die Ergebnisse dieser Ausarbeitung findet am
Donnerstag, 24. September, in Klingnau ein öffentlicher Infoabend statt, zu dem alle eingeladen sind.
Projektleiter Henry Sturcke
Juni Ausgabe des Zäme.si im «reformiert»
Längere Zeit hinweg sind die Kirchgemeinden im unteren Aaretal einander näher gekommen. Die Zäme-Gottesdienste, die wir seit
vierzehn Jahren gemeinsam feiern, sind aus dem Angebot nicht mehr wegzudenken. Der Projektchor «Zeit-Weise» hat auch bewiesen, wie
gut Menschen aus der Region harmonieren. Seit Anfang 2024 werden die beiden Pfarrämter gemeinsam mit einem Pfarrehepaar besetzt. Nun
war die Zeit reif, den nächsten Schritt zu wagen. In den beiden Kirchgemeindeversammlungen im November 2025 wurde den
Kirchenpflegen ein Mandat erteilt, einen Zusammenschluss anzustreben. Seither bilden die zwei Kirchenpflegen gemeinsam eine
Steuerungsgruppe. Im Moment sind wir daran zu prüfen, was eine Fusion für Themen wie Finanzen, Personal, Liegenschaften,
Governance und Angebot bedeutet. Im August finden in beiden Gemeinden ausserordentliche Kirchgemeindeversammlungen statt, bei
denen die Kirchenpflegen ein zweites Mandat einholen werden, um einen Zusammenschlussvertrag auszuarbeiten. Im September findet ein
Informationsabend statt, zu dem alle eingeladen sind.
Projektleiter Henry Sturcke