Gottesdiest auf dem Achenberg
Markus Dettwiler ,
Der diesjährige Achenberg-Gottesdienst der fünf Kirchgemeinden Klingnau, Koblenz, Mandach, Surbtal und Zurzach wurde mit grosser Beteiligung von gegen 80 Teilnehmenden gefeiert.
Schon bevor die Feier mitten in der Natur begann, hörte man von Ferne Alphornklänge von Peter Thut, die die Begegnung fein einleiteten. Querflötistin Bettina Batt und Pianist Markus Florian führten mit ihren Rhythmen durch den Gottesdienst mit dem Thema «Der Zöllner Zachäus». Da wurde einem auch klar, warum der Begegnungsraum mit zollähnlichen Bändern und Zolltafeln versehen war
Auf eine dem Bibliodrama ähnliche Art versammelten sich einige Gottesdienstbesucher:innen unter einem Baum, wie in der Geschichte erwähnt. Dann versuchten alle sich an den Moment des Vorbeizugs Jesu zu erinnern und wie der kleine Zächäus auf dem Baum angesprochen wurde. In einer Schreibmeditation notierten die Besucher:innen ihre Fragen und Wünsche an Jesus Christus.
In einem Gebet wurden die formulierten Gedanken aufgenommen und vor Gott gebracht. Eine Gottesdienstbesucherin fand es eindrücklich, wie vor Beginn des Abendmahls als Zeichen der Offenheit für alle, die Grenzbänder durchschnitten wurden. Jede und jeder konnte ohne Bedingung teilnehen und in einem grossen Kreis das Abendmahlsbrot aus der Pfarrhausbäckerei Koblenz und den Traubensaft einnehmen.
Ein weiterer Gottesdienstbesucher meinte: «Bitte nächstes Jahr wiederholen».